„Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder“
(Paul Spiegel)
Kundgebung anläßlich der Demonstrationen der "Friedensbewegung" und der muslimischen Gemeinden in Bielefeld am 12. August 2006
Auch in diesen Tagen kann und sollte man sich fragen, was eigentlich der laute Ruf nach „Frieden“, nach „eine[m] sofortigen Waffenstillstand ohne Vorbedingungen“ (Aufruf zum 12.08.2006 des Bielefelder Friedensnetzwerks) bedeutet.
Es mag und sollte erschrecken, aber derartige Appelle bedeuten:
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die Akzeptanz der Vernichtungsprogramme gegenüber Israel seitens Hisbollah, Hamas, Islamischem Dschihad (und weiterer Organisationen der Region). Die Vernichtung Israels ist öffentlich zugängliches politisches Programm all dieser. Die Weigerung, diesen Umstand, zur Kenntnis zu nehmen eint „Friedensfreunde“ und weite Teile der Öffentlichkeit in Europa.
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das Hofieren und die politische Stärkung von Iran, Syrien und Hisbollah als ständige Unruhefaktoren und Kriegstreiber, die jeden Frieden im Nahen Osten bekämpfen, daher auch:
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Sabotage jeder Verständigung und diplomatischen Lösung im Nahostkonflikt, auch auf Kosten der Palästinenser
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die Duldung alltäglicher und kriegsunabhängiger brutaler und menschenfeindlicher Behandlung von Frauen, Homosexuellen, Atheisten und sonstigen Abweichlern unter der Herrschaft des politischen Islam durch die quasi-staatlichen Institutionen von Hisbollah und Hamas.
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die Inkaufnahme von Misshandlung und Ermordung so genannter Kollaborateure in den Reihen der Libanesen oder Palästinenser.
Diejenigen, die weiterhin lauthals den Ruf nach Frieden erschallen lassen, unterminieren geradezu jegliche Chance auf wirklichen Frieden. Sie ignorieren geflissentlich die Frage von Ursache und Wirkung und verschleiern die tatsächliche Situation im Nahen Osten. Diese kennzeichnet sich durch:
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jahrelange Angriffe der Hisbollah gegen Israel nach dessen Abzug aus dem Südlibanon 2000. Folglich gibt es keinen Grenzkonflikt zwischen Israel und Libanon, keinen "Widerstand gegen Besatzung" durch Hisbollah.
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die Unfähigkeit oder den Unwillen des souveränen libanesischen Staats, die jahrelangen Grenzverletzungen vom eigenen Territorium aus zu unterbinden. Daher ist die israelische Verteidigung, auch gegen Infrastruktur des Libanon (da von der Hisbollah benutzt), völkerrechtlich legitim.
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eine vom Libanon zu verantwortende Krise. Die (völkerrechtlich bindende) Sicherheitsratsresolution 1559 wurde nicht umgesetzt. Zudem wurde von der UNO und der internationalen Gemeinschaft in Sachen Entwaffnung der Hisbollah weder Druck ausgeübt noch Hilfe angeboten.
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ein hohes Maß an israelischer Rücksicht auf "gegnerische" Zivilbevölkerung; etwa: Warnung durch Flugblätter Tage vor Bombardements; durch diese und andere Vorsichtsmaßnahmen verzichtet Israel oftmals auf militärische Vorteile, was israelische Soldaten oft mit ihrem Leben bezahlen müssen.
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(oft antisemitisch konnotierte) Greuelmärchen über israelische Kriegsverbrechen, wie etwa Phosphorbomben, um Israel trotz seiner Rücksichtnahme gegenüber Zivilisten in Verkehrung der Verhältnisse zu diskreditieren und dämonisieren.
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genau gegensätzliches Vorgehen der Hisbollah: Sie schießt gezielt mit Raketen auf israelische Zivilisten und gefährdet zugleich die eigene Zivilbevölkerung durch deren absichtlichen Missbrauch als menschliche Schutzschilde.
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die Verantwortung der Hisbollah für zivile Opfer. Wer stattdessen Israel dafür verurteilt, belohnt die perfide Taktik der Terroristen, zivile Opfer auf "eigener" Seite als Kanonenfutter im Propagandakrieg gegen Israel absichtlich zu produzieren. Wer dafür Israel beschuldigt, macht sich zum Kopflanger der Hisbollah auf Kosten des Lebens libanesischer Zivilisten.
Im Fazit bedeutet dies: Ihrem antiisraelischen Bestreben zuliebe hofieren die vermeintlichen Friedensfreunde antisemitische Terrororganisationen und unterstützen dabei übelste Kriegstreiber und -verbrecher. Sie offenbaren damit, dass ihnen der Kampf gegen Israel wichtiger ist als ein Frieden im Interesse der Menschen auf allen Seiten.
Dem entgegnen wir:
Am Israel Hai! – Lang lebe der Staat Israel!
Kampf dem Antisemitismus – Unterstützen Sie Israel in seinem Kampf gegen antisemitische
Kriegstreiber und für den Frieden!